Man lernt nicht für die Schule, die Lehrer oder die Eltern, das ist ein Ausspruch, den so niemand recht interessiert. Ist man selbst noch im jungen Alter und muss jeden Tag die Schulbank drücken und das auf Jahre hin, kann man diesem Gedanken wirklich nichts Gutes abgewinnen. Gewiss gibt es Gegenstände, die einem mehr Spaß machen und wo man gerne dafür lernt, aber andere sind im wahrsten Sinne des Wortes eben wieder extrem unnütz. Erst wenn man älter wird, weiß man dann, dass da doch irgendwie was Wahres dran war. Denn im späteren Berufsleben und auch in alltäglichen Konversationen kann man das früher so hart gebüffelte Wissen wieder verwenden. Natürlich nur teilweise, denn niemand merkt sich die Tonnen von Schulbüchern, die man damals fast auswendig lernen musste. Aber das, was interessant war und ausreichend gelernt wurde, ist dann doch in den Langzeitspeicher eingegangen. Selbst das, was man über all die Jahre vergessen hatte, bringt einem noch irgendetwas. Denn man lernt die Welt ein Stück weit besser zu verstehen und kommt mit technischen, wirtschaftlichen oder kulturellen Zusammenhängen einfacher zu Recht.
In der Schule geht es nicht selten sozusagen “heiß her” – da stellen sich Probleme quasi unbemerkt wie von selbst ein, sind mehr oder weniger vorprogrammiert! Wenn der allgemeine Lernstoff den Schülern zu schwierig erscheint und es ihnen schwer fällt, mitzukommen und dem Unterricht somit zu folgen, wenn ihnen einfach alles zuviel wird und regelrecht über den Kopf zu wachsen droht und wenn sie letztlich weder ein, noch aus wissen, so sollte man jegliche Antworten auf Schulprobleme zu Rate ziehen und sich das Ziel vor Augen halten, dass es sich wieder bessern muss: Die Bildung der Kinder!

