Wie die schönen Lernablenkungen umgehen?

geschrieben am 27-10-2010
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Man lernt nicht für die Schule, die Lehrer oder die Eltern, das ist ein Ausspruch, den so niemand recht interessiert. Ist man selbst noch im jungen Alter und muss jeden Tag die Schulbank drücken und das auf Jahre hin, kann man diesem Gedanken wirklich nichts Gutes abgewinnen. Gewiss gibt es Gegenstände, die einem mehr Spaß machen und wo man gerne dafür lernt, aber andere sind im wahrsten Sinne des Wortes eben wieder extrem unnütz. Erst wenn man älter wird, weiß man dann, dass da doch irgendwie was Wahres dran war. Denn im späteren Berufsleben und auch in alltäglichen Konversationen kann man das früher so hart gebüffelte Wissen wieder verwenden. Natürlich nur teilweise, denn niemand merkt sich die Tonnen von Schulbüchern, die man damals fast auswendig lernen musste. Aber das, was interessant war und ausreichend gelernt wurde, ist dann doch in den Langzeitspeicher eingegangen. Selbst das, was man über all die Jahre vergessen hatte, bringt einem noch irgendetwas. Denn man lernt die Welt ein Stück weit besser zu verstehen und kommt mit technischen, wirtschaftlichen oder kulturellen Zusammenhängen einfacher zu Recht.

Aber das Ganze herum diskutieren über so war es früher, bringt einem jetzt jungen Schüler nur wenig. Er ist jetzt noch genau in der Situation, wo er von all dem nur sehr wenig hält. Ihm fällt es schwer sich bei Schularbeiten und Tests zu konzentrieren oder etwa sich zum Lernen zu motivieren. Das letztere ist eigentlich noch das gravierendste Problem. Denn es gibt oft so viele schöne Ablenkungen, die man hundert Mal lieber tut als sich vor die öden Bücher und Arbeitsblätter zu setzen. Oft sind es die eigenen Freunde, die für Zerstreuung sorgen und einen zu einem Kaffee oder einem Eis überreden wollen. Argumente wie „Lernen kannst morgen auch noch“ oder „Ist ja nur für ganz kurz, so eine Stunde etwa“ hört man des Öfteren. Aber bei einer Stunde bleibt es ja nicht.
Abseits dieses sozialen Stresses gibt es auch andere schöne Ablenkungen. Sehr gefährlich sind Computerspiele. Denn sie sind heute schon so schön und raffiniert gestaltet, dass man stundenlang mit dem Spielen verbringen könnte. Aber in der Tat ist es nicht einfach, sich von diesen Versuchungen abzuwenden. Die Spielkonsolen-Hersteller bringen ebenfalls immer neue Produkte auf den Markt und am liebsten hätte man doch jedes einzelne Exemplar. Dazu gibt es Zubehörs in allen Design und verfügbaren Varianten. Super gestylte Joysticks, Kontroller Fernbedienungen und Speicherkarte oder eine m3i Zero, die dem Spielvergnügen überhaupt keine Grenzen mehr vorschreibt. Während des Spielens vergisst man dann total, dass am nächsten Tag oder in der nächsten Woche eine sehr schwere Schularbeit ansteht und man vielleicht in dem Fach nicht gerade die Leuchte ist.

Ein Tipp dafür ist aber, dass man sich selbst mit dem Spielen belohnt. Man setzt sich etwa ein Ziel wie zwei Stunden lernen am Nachmittag und erst dann darf man wieder den Einschaltknopf von Xbox, Wii oder anderen Konsolen betätigen. Hört sich jetzt leichter an als es ist. Man braucht dazu aber eiserne Disziplin damit man es einhält. Aber nach dem Lernen macht bestimmt auch das Spielen viel mehr Spaß und ganz wichtig: Man hat sich die Freizeit dann auch wirklich verdient.




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