Durch das Ziel der Kostenreduzierung und das anpreisen von hoher Qualität, entstehen Zielkonflikte in der Logistik. Denn im Bezug auf die Erstellung eines Produktes oder die Erstellung einer Leistung, muss die komplette Wertschöpfungskette betrachtet werden wie zum Beispiel die Bestell-, die Transport- oder auch die Lagerkosten. Dies steht im Gegensatz zu der Qualität, wo auch die Lieferbereitschaft inbegriffen ist.
Wenn man stets in der Lage sein möchte, jeden Kunden bedienen zu können, benötigt man diverse Produkte bereits vorproduziert auf dem Lager – und somit können die Lagerkosten steigen und eine Kostenreduzierung nicht zwangsläufig ermöglicht werden.
Generell wird in der Logistik versucht die Bestände zu vermindern, aber wiederum auch überflüssige Transporte zu vermeiden – ein weiterer Zielkonflikt entsteht, dann wenn einzelne Bestände aufgebraucht sind und eine Bestellung erst wieder möglich ist, wenn eine bestimmte Bestellgrenze erreicht ist – in dieser Zeit kann es sogar passieren, dass einzelne Produktionsbereiche nicht arbeiten können und eventuell der Kunde nicht Zeitnah beliefert werden kann.
Genau aus den oben genannten Beispielhaften Zielkonflikten – spricht man in der Logistik davon, Teilbereiche der Logistik zu optimieren bzw. zu verknüpfen, so dass ein geeignetes Zusammenspiel zwischen den einzelnen Bereichen der Logistik ermöglicht wird. Dennoch muss man immer im Hinterkopf behalten, dass eines der Hauptziele der Logistik ist, die Kosten so gering wie möglich zu halten.
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