Bekanntlich ist die einfachste Art der Abstraktion, erst gar keine einzusetzen. Dies bezüglich gab es mal drei Formen von Modellen.
Wie man leicht sehen kann, befindet sich bei Modell A und Modell C das Betriebssystem im Arbeitsspeicher, in der Grafik als Ram bezeichnet, und läuft somit Gefahr, dass das Betriebssystem leicht überschrieben werden kann, sofern andere Anwendungen diesen Speicherbereich für sich nutzen wollen. Dies kann katastrophale Auswirkungen haben, da im Endeffekt kein Teil des Betriebssystems diesen Bereich verwaltet – mögliche Konsequenz wäre die Zerstörung des gesamten Inhalts der Platte.
Modell B sorgt dafür, dass das Betriebssystem sich im Rom befindet, bekanntlich ist der Rom ein Speicherbereich welcher sich nur ein einziges Mal beschreiben lässt und relativ klein ist. Das würde bei den riesigen und komplexen Betriebssystemen, welche in der heutigen Zeit zum Einsatz kommen, nicht ausreichen.
Nehmen wir an, es gibt wirklich ein System, welches in der Form aufgebaut ist und somit wahlfreier Zugriff auf den Speicher herrscht – das würde faktisch bedeuten, dass nur ein Prozess laufen könnte und somit wäre keine Chance auf Parallelität gegeben – wenn man diese Möglichkeit nutzen wollen würde, müsste man auf Threads zurückgreifen. Dabei entsteht aber das Problem, dass man voneinander unabhängige Programme nicht über Threads laufen lassen kann, da Threads nur den Adressraums von einem Prozess kennen.
Mehrere Programme ohne Speicherabstraktion ausführen
Um mehrere Programme ohne Speicherabstraktion ausführen zu können, müsste das Betriebssystem den gesamten Inhalt vom Speicher in eine Plattendatei bzw. in einen Auslagerungsbereich abgeben. Dann das nächste Programm in den Speicher laden und ausführen. Solang sich eben nur ein Programm im Speicher befindet, wäre dies problemlos möglich.
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